Über uns

ÜBER DAS ANALOGTHEATER

Seit der Gründung im Jahr 2004 entwickelt ANALOG unter der Leitung von Regisseur Daniel Schüßler und der Performerin Dorothea Förtsch spartenübergreifende Theater- und Performanceprojekte und ist zu einer der renommiertesten Theatergruppen in Köln und NRW herangewachsen. Aufgrund der ANALOG-spezifischen Arbeitsweise, die in weiten Teilen auf der Arbeit mit biografischem und dokumentarischem Recherchematerial basiert, sorgte die Gruppe seit ihrem Bestehen auch über die Landesgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit. Die Arbeit von ANALOG ist geprägt von dem anhaltenden Anspruch, die Sehgewohnheiten des Theaterpublikums in immer neuen interdisziplinären Bühnenexperimenten und mit einer einzigartigen Bildsprache auf den Prüfstand zu stellen und herauszufordern.

Die Arbeiten spielen mit den Grenzen zwischen Performance und Theater, Illusion und Dokumentarischem. Neben postdramatischen Gedanken- und Spielkonstrukten steht bei ANALOG das Rauschhafte, das Atmosphärische, das Opulente und Überästhetisierte sowie der gleichzeitige Bruch desselben im Zentrum der Arbeit. Überwältigungsstrategien und Überforderung, Multiperspektivität und Gleichzeitigkeit sind prägende Stilmittel von ANALOG. ANALOG bewegt sich damit sowohl im Bereich des experimentellen Sprechtheaters als auch im innovativen Performance-Bereich.

Die inhaltlich und ästhetisch fordernden Arbeiten werden auf verschiedensten Festivals gezeigt und regelmäßig für Theaterpreise nominiert. 2017 wurde die Produktion NUR UTOPIEN SIND NOCH REALISTISCH mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet.

Preise und Auszeichnungen

2017 – Gewinner des Kölner Theaterpreises mit NUR UTOPIEN SIND NOCH REALISTISCH (UA)
2010 – Preis der Jury – Heidelberger Theatertage mit WOHNEN.UNTER GLAS von Ewald Palmetshofer

2018 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit DIE PSYCHONAUTEN: ASCHE
2016 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit GERMAN ÄNGST – Angst essen Angst auf (UA)
2015 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit UNTER TIEREN – Ein Menschenversuch (UA)
2014 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit Gendertrouble in GerMANy (UA)
2014 – Nominiert für den Kölner Darsteller*innen-Preis – ANALOG-Schauspielerin DOROTHEA    FÖRTSCH in Gendertrouble in GerMANy (UA)
2012 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2012 mit LENI RIEFENSTAHL – Die Kölner Prozesse (UA)
2011 – Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater mit LULU – Ein deutscher Traum nach Frank Wedekind
2008 – Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit DIE VIERTE GENERATION (UA)
2008 – Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater mit DIE VIERTE GENERATION (UA)

Festivals

2017 – Tanz NRW 2017 mit PARADISUS? (UA)
2017 – Theaterszene Europa (Köln/NRW) mit GERMAN ÄNGST – Angst essen Angst auf (UA)
2016 – Favoriten16 (Dortmund/NRW) mit UNTER TIEREN — Ein Menschenversuch (UA)
2016 – Tanz.Tausch LOFFT Leipzig mit PARADISUS? (UA)
2016 – Theaterszene Europa (Köln/NRW) mit UNTER TIEREN — Ein Menschenversuch (UA)
2015 – Tanz.Tausch Köln mit PARADISUS? (UA)
2015 – 100°– Festival Berlin mit IMITATIONS OF LIFE (UA)
2014 – WEST OFF 2015 (Köln, Düsseldorf, Bonn/NRW) mit IMITATIONS OF LIFE (UA)
2014 – Kaltstart-Festival Hamburg mit IMITATIONS OF LIFE (UA)
2012 – Theaterszene Europa (Köln/NRW) mit LENI RIEFENSTAHL – Die Kölner Prozesse (UA)
2011 – At.tension-Festival (Lärz, Mecklenburg-Vorpommern) mit LULU – Ein deutscher Traum (UA) nach Frank Wedekind
2010 – WEST OFF 2010 (Köln, Düsseldorf, Bonn/NRW) WOHNEN.UNTER GLAS von Ewald Palmetshofer
2008 – Theaterstarter (Aachen/NRW) mit DER PERFEKTE MENSCH — WOYZECK nach Georg Büchner

koproduktionen und zusammenarbeit mit anderen künstler*innen

Anna Baranowski – Medienkünstlerin aus Leipzig, Klaus Beyer – Universalkünstler, Beatles-Interpret und Schlingensief-Darsteller aus Berlin, bodytalk – NRW-spitzengeförderte Tanzcompany aus Münster, Holger Hahn – Filmemacher aus Düsseldorf, Kiesgroup – Band aus Düsseldorf, Ben Lauber – Musiker, Lea Martini – Choreografin aus Berlin, Sylvana Seddig – Choreografin aus Köln/Berlin, Emanuele Soavi – incompany – Choreograf aus Köln, Michael Schmitz – Interaktiver Gestalter, weltAusstellung – kollektive Künstler- und Audiogruppe aus Düsseldorf/Berlin.

Koproduktionen mit anderen Häusern

studiobühneköln – fester Koproduktionspartner seit 2010, TanzFaktur Köln 2016, Junges Theater Göttingen 2014, ARTheater Köln 2010, Tanzhaus Köln Interim 2010, Orangerie – Theater im Volksgarten Köln 2004-2010.

inszenierungen

2019 Die Psychonauen: Rausch (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln

2018 Die Psychonauen: Asche von Konstantin Küspert – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2018

2017 Nur Utopien sind noch realistisch – Ein fiktionales Biopic (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln
Gewinner des Kölner Theaterpreis 2017

2016 German Ängst – Angst essen Angst auf (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2016

2016 Paradisus? – Ein Performancestück Tanz/Theater-Performance – TanzFaktur Köln
Koproduktion mit der Tanzcompany Emanuele Soavi Incompany
Eingeladen zu Tanz.Tausch Leipzig und Köln 2016
Eingeladen zu Tanz NRW 2017

2015 Unter Tieren – Ein Menschenversuch (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2015
Eingeladen zu FAVORITEN 2016
Eingeladen zu Theaterszene Europa 2016

2014 Gendertrouble in GerMANy (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2014

Das Göttin-Gen – Eine Stadt heilt sich selbst (UA) Stückentwicklung – Junges Theater Göttingen
Koproduktion mit der NRW-spitzengeförderten Tanzcompany BODYTALK und dem Jungen Theater Göttingen

Imitations of Life – Eine Schauspielerin spielt sich selbst (UA) Stückentwicklung –
Studiobühne Köln, FFT Düsseldorf, Theater im Ballsaal Bonn, Sophiensäle Berlin
Eingeladen zum 100°-Festival 2015 in Berlin
Eingeladen zum Kaltstart-Festival 2014 in Hamburg
Eingeladen zu WEST OFF 2014 ( Düsseldorf, Köln, Bonn

2013 Being Philotas – Wofür es sich zu sterben lohnt (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln

2012 hamlet ist tot.keine schwerkraft von Ewald Palmetshofer – Studiobühne Köln

2012 Leni Riefenstahl – Die Kölner Prozesse (UA) Stückentwicklung – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2012
Eingeladen zu Theaterszene Europa 2012

2011 LULU – Ein deutscher Traum (UA) nach Frank Wedekind – Studiobühne Köln
Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2011
Eingeladen zur At.tension in Lärz, Mecklenburg-Vorpommern 2011

2010 Die Verschwörungspraktiker (UA) Tanz/Theater-Performance – Tanzhaus Köln Interim
Koproduktion mit der Bonner Tanzcompany BODYTALK und dem Tanzhaus Köln Interim

2010 wohnen.unter glas von Ewald Palmetshofer – ARTheater Köln, FFT Düsseldorf, Theater im Ballsaal Bonn
Preis der Jury bei den Heidelberger Theatertagen 2010, eingeladen zum Theaterfestival WEST OFF 2010

2009 Die Revolution sind wir – Die Bremer Stadtmusikanten (UA) Stückentwicklung –
Orangerie – Theater im Volksgarten Köln, Tsunami-Club Köln

2008 Die vierte Generation (UA) nach R.W. Fassbinder – Orangerie – Theater im Volksgarten
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2008
Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2008

2007 Der perfekte Mensch – Woyzeck nach Georg Büchner und Jørgen Leth, in Zusammen- arbeit mit der Düsseldorfer Band KIESGROUP – Orangerie – Theater im Volksgarten
Eingeladen mit 10 Vorstellungen zu Theaterstarter in Aachen

The Shrine of Schmerz – Wer ist denn jetzt der Puppenspieler (UA) Düsseldorfer Nacht der Museen 2007 – Kunstverein damenundherren e.V.

2006 Lulu – Fuck’n’Fiction – The sublime is now (UA) nach Frank Wedekind – Orangerie – Theater im Volksgarten

2005 Fette Männer im Rock von Nicky Silver – Orangerie – Theater im Volksgarten

2004 L+L – WASTED TIME – LEONCE UND LENA nach Georg Büchner – Orangerie – Theater im Volksgarten