Camping Paraíso

2021 – Camping Paraíso** – Über das Sterben

EIN ANALOG-PROJEKT IN KOPRODUKTION MIT DER STUDIOBÜHNEKÖLN
Film-Premiere: 17.10.2021 – 19 Uhr
Im Rahmen des WOW Performance Festival


Faktencheck

Film-Premiere: 17.10.2021 – 19:00 Uhr – Kulturbunker Mülheim/Studio Trafique

Präsenz-Premiere: 23.3.2022– Orangerie Theater Köln

von und mit: Dorothea Förtsch, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar

Zwischenwelt: Günter August, Julia Baum, Melina Clever, Mauro Coccimiglio, Elise, Ivana Fabbricino, Hanna Held, Jaspar, Naomi Katthagen, Meike Kattwinkel, Hund Kenny, Andrew Llewellyn, Mats, Carina Mischke, Hartmut Misgeld, Neele, Isilay Özcay, Barbara Pietjou, Rako, Dirk Roß, Sandra Roß, Sophie Roßfeld, Rebwar Rostami, Eva Sauermann, Britta Schaible

Regie: Daniel Schüßler – Kamera: Thomas Vella – Kostüme und Ausstattung: Eva Sauermann – Komposition: Ben Lauber – Text: Dirk Roß und Ensemble – Produktionsleitung und Assistenz: Hanna Held und Sophie Roßfeld – Ton: Michael Vella – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä

Unterstützt durch: Theaterakademie Köln und Comedia Theater Köln

Gefördert durch: Ministerium für Kunst und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, RheinEnergieStiftung Kultur, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien


INHALT

Der Essener Comedyautor Dirk Roß hat 2020 einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen erlebt: Er war auf dem Motorroller unterwegs, ein SUV nahm ihm die Vorfahrt. Es folgten Wochen und Monate des Kampfes um Leben und Tod. ANALOG begleitet Dirk Roß durch den Parcours seines Überlebenskampfes, spürt dem Prozess des Schwebens zwischen Leben und Tod und dem Verharren in Zwischenwelten nach, indem es aus den in Interviews entstandenen Texten szenische, choreographische und musikalische Unruhe- und Zwischenwelt-Arrangements entwirft und zu einer abstrakten Filmebene verdichtet.



Presse

Der Gastgeber selber,  ANALOG, wartet mit der Premiere ihres ersten Theaterfilmes auf. „Camping Paraíso** – Über das Sterben“ heißt das Werk, das im kommenden Frühling in der Orangerie auch als Theateraufführung zu sehen sein wird. (…) Der 48jährige Essener Autor Dirk Roß war im Mai 2020 in Essen mit dem Motorroller unterwegs, als ihm ein SUV die Vorfahrt nahm. Es folgten Wochen und Monate des Kampfes um Leben und Tod. (…) Über Monate schwebte Dirk Roß im Koma liegend zwischen Leben und Tod. Dieses Verharren in Zwischenwelten bebildert der Film mit theatralischen Szenen, die sich zwischen einer weitläufigen Meerlandschaft und der Enge des Krankenbettes hin und her bewegen. Während der gesprochene Text, mit phasenweise absurd anmutender Komik vor allem die verschlungenen Gedankenwege des Kranken offenlegt, blickt die Kamera von außen auf die Situation. So entsteht ein facettenreiches Spannungsfeld zwischen mythisch aufgeladenen Bildern physischen Leidens und einem Bewußtseinsstrom, in dem bedrückende Alltagssorgen und existenzialistische Überlegungen gleichberechtig nebeneinander Platz finden. (…) Unter der Regie von Daniel Schüßler und der brillanten Kameraarbeit von Thomas Vella ist der Theatergruppe gleich im ersten Versuch der Wechsel ins Filmfach überraschend souverän und eindrucksvoll geglückt. 

 

Norbert Raffelsiefen – Kölner Stadtanzeiger