2009 – DIE REVOLUTION SIND WIR

DIE REVOLUTION SIND WIR – DIE BREMER STADTMUSIKANTEN (UA)

EIN ANALOG-PROJEKT VON DANIEL SCHÜSSLER,  JUDITH LEISS UND ENSEMBL
IN KOPRODUKTION MIT DER ORANGERIE – THEATER IM VOLKSGARTEN


Faktencheck

Uraufführung: 28. August 2009 in der Orangerie – Theater im Volksgarten

Mit: Miriam Dadel, Dorothea Förtsch, Akki Müller, Paul Riemann, Daniel Schüßler, Katrin Schyns, Heidulf Sudmöller, Regie, Video und Konzept: Daniel Schüßler, Text: Heidulf Sudmöller, Textliche Mitarbeit: Judith Leiß, Bühne: Akki Müller, Kostüm: Miriam Dadel, Video:Holger Hahn, Licht: Ennelin Reich, Assistenz: Paul Riemann, Förderer: Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln

 


Fotos: Christof Wolff


Inhalt

DIE REVOLUTION SIND WIR – Die Bremer Stadtmusikanten (UA) ist ein spartenübergreifendes Spektakel über die Revolutionsbereitschaft in Zeiten der Krise mit Schauspieler*innen, Filmemachern, Tänzer*innen, Klangkünstler*innen und Menschen von der Straße. Ein Stück im Stück. 

Das ANALOGTHEATER zeigt eine Theatergruppe, die den Versuch unternimmt, die Bremer Stadtmusikanten als eine “radikale” Zirkusrevue zu inszenieren, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzt. Dabei versucht ein böser Zirkusdirektor, sich die Gruppe Untertan zu machen und auszubeuten. Somit finden sich die Darsteller*innen plötzlich in der gleichen albtraumhaften Situation wieder, wie jene, aus der die Tiere im Märchen ausbrechen und deren Problematik hier eigentlich dargestellt werden soll. Wie wird die Gruppe reagieren?


Im Zuge des Projektes gründete sich aus dem Ensemble heraus die Köln-Düsseldorfer Punkband SUPERBEUYS, unter der musikalischen Leitung unseres Bühnenbildners Akki Müller, Gitarrist der Punkband OIRO. Die Band SUPERBEUYS blieb, nachdem das Projekt abgespielt war, bestehen und spielte die Performance in abgespeckter Konzertform in verschiedenen Zusammenhängen in subkulturellen Räumen weiter. In Köln traten sie in dieser Formation im Szeneclub Tsunami zusammen mit Gruppen wie der Düsseldorfer Band KIESGROUP auf, mit der das ANALOGTHEATER schon 2007 in DER PERFEKTE MENSCH – WOYZECK koproduzierte.


Stimmen zum Stück

Scharfsinniger gedanklicher Überbau, originelle Gestaltung und kreative Showeinlagen. Kölner Stadtanzeiger, Jessica Düster

Man verlässt beeindruckt den Saal, angeregt von zahlreichen Denkanstößen zu den Themen Revolution und Utopie, eingefangen von einer atmosphärischen Dichte, die man nur selten im Theater erleben darf. Triggerfish – Portal für moderne Popkultur, Eduardo Amaya