2016 – Paradisus? – Ein Performanceprojekt


Paradisus?

Eine Koproduktion von Emanuele Soavi incompany und ANALOGTHEATER
Eingeladen zum Tanz.Tausch-Festival 2015/2016 in Köln/Leipzig


Faktencheck

Preview: 17.12.2015 – tanz.tausch Festival, Alte Feuerwache Köln
Premiere: 21.1.2016 – TanzFaktur Köln

Performance: Federico Casadei, Daniel Schüßler, Emanuele Soavi

Choreographie/Regie: Emanuele Soavi, Daniel Schüßler
Dramaturgie: Dorothea Förtsch, Ausstattung: Heike Engelbert, Musik Editing: Stefan Bohne, Assistenz: Lisa Kirsch, Francesca Poglie, Management / Presse-Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt, Produktionsleitung / Presse-Öffentlichkeitsarbeit: Silvia Werner, Technische Leitung: Max Rux

Gefördert von: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

FOTOS

Fotos: Yoris Jan Bos, Dorothea Förtsch


Inhalt

Paradisus? ist eine  performative Stückentwicklung in Koproduktion mit Emanuele Soavi incompany anlässlich des 500. Todestages von Hieronymus Bosch. Auf der Bühne treffen sich der Choreograf und Tänzer Emanuele Soavi, der Tänzer Federico Casadei sowie ANALOG-Regisseur und Performer Daniel Schüßler und stellen die Frage nach dem Paradies im Jetzt. Welche Erwartungen und Vorstellungen vom Paradies-Begriff sind heute im 21. Jahrhundert noch zu stellen?

Das Tanzlabel Emanuele Soavi incompany eröffnet gemeinsam mit dem Kölner Theaterlabel ANALOGTHEATER einen Dialog zwischen dem Archetypischen und dem Alltäglichen, zwischen soziopolitischen Vorgängen der Gegenwart und Utopien, die sich Menschen durch alle Zeitalter hindurch vom idealen Leben gemacht haben. In einer spartenineinandergreifenden Performance aus Sound, Tanz und Schauspiel untersucht PARADISUS? auf diese Weise die religiösen, politischen und moralischen Motive einer Kunst, die voller Zeichen und Symbole, detailverliebt, erfindungsreich und vor allem visionär ist.

Die tänzerischen Qualitäten von Emanuele Soavi incompany treffen für diese kontrastreiche Recherche auf die spartenvernetzende Denkweise des Kölner Ensembles ANALOGTHEATER.

Das sagt die Presse:

(…) Fröhlich, originell und eklektisch. (…) Spürbar bleibt die dynamische Suche nach neuen Inspirationsquellen, die für diese Produktion mit Emanuele Soavis Incompany und dem Analogtheater von Daniel Schüßler zwei in Köln etablierter Gruppen zusammenführt. (…) Ein Pas de deux, dessen elegante Leichtigkeit man von keinem anderen männlichen Duo in gleicher Perfektion in Köln geboten bekommt. (…) Daniel Schüßler beherrscht das Feld mit einer Sprache, die im Ton philosophischer Beschwörungen daherkommt. (…) Ein theatralischer Overkill, der nie Langeweile aufkommen lässt. Thomas Linden – Kölnische Rundschau

In Köln zeigte gestern Abend Emanuele Soavi incompany gemeinsam mit dem Analogtheater vor einem anspruchsvollen Publikum in der Tanzfaktur eine rundum gelungene Vorstellung. (…)  Federico Casadei, ein Tänzer von Gottes Gnaden. (…) Die Performance bedient sich vieler hoch theatralischer Effekte, aber biedert sich nicht an. (…) Es muss nicht immer alles einen Sinn machen, sondern in unserer eigenen Fantasie einen Reiz auslösen. Und so ziemlich alles, was die Commedia dell’arte in heutiger Form leisten kann, rollt hier vor uns ab.  Günter Pick – Tanznetz


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