2004 – L+L – WASTED TIME – LEONCE UND LENA


L+L – WASTED TIME – LEONCE UND LENA 

NACH GEORG BÜCHNER

EIN ANALOG-PROJEKT VON DANIEL SCHÜSSLER
IN KOPRODUKTION MIT DER ORANGERIE – THEATER IM VOLKSGARTEN


INHALT

Für die Debüt-Inszenierung des ANALOGTHEATERS haben sich Daniel Schüßler und sein Team den Coming-of-Age-Klassiker LEONCE UND LENA des Ausnahmekünstlers Georg Büchner ausgesucht. Das Stück erzählt in drei Akten die Geschichte eines Prinzenpaares, dessen königliche Väter aus den Reichen »Popo« und »Pipi« die Eheschließung für sie arrangierten. Auf der Flucht vor der Zwangsehe begegnen die beiden einander, verlieben sich und heiraten schließlich maskiert und ohne Wissen um die Herkunft des jeweils anderen. 

Popkultur. Jugendkultur. Langeweile. Sinnlosigkeit. Folgen übermäßigen Drogenkonsums. Egoismen. Schmerz. Selbstzerstörung. Selbstaufgabe. Menschen, die alles haben, spielen mit einer sinnentleerten, die Welt verachtenden Attitüde, die selten etwas anderes zulässt, als ihren eigenen Hass und Schmerz. Das ist der Kosmos, dem das ANALOGTHEATER in dieser Inszenierung folgt.

Fotos: Wolfgang Weimar


Mit der Inszenierung L+L – WASTED TIME – LEONCE UND LENA präsentiert Regisseur Daniel Schüßler eine radikal bearbeitete und modernisierte Textfassung, die Büchners Stück in den Kontext der heutigen Zeit stellt und eine neue Interpretation des Stoffes liefert. 

Im Jahr 2004 kam es zur ersten Zusammenarbeit zwischen der Orangerie – Theater im Volksgarten unter der Leitung von Günther Heitzmann und dem ANALOGTHEATER. Nach dieser erfolgreichen Zusammenarbeit wurde das ANALOGTHEATER als „Artist in Residence“ in der Orangerie – Theater im Volksgarten ansässig. 2005 mündete die Zusammenarbeit in einem gemeinsam gestellten Konzeptionsförderantrag beim Kulturamt der Stadt Köln, dem 2006 stattgegeben wurde.

FAKTENCHECK

Premiere: 26. August 2004 in der Orangerie – Theater im Volksgarten

Mit: Ian Halcrow, Sandra Kouba, Daniel Schüßler, Marko Sprinz, Maria Steurich

Regie, Konzept, Text: Daniel Schüßler, Bühne: Uli Tegetmeier und Aurel Lenfert, Lichtdesign: Jörg Zysik, Assistenz: Christiane Schuller

Förderer: Unterstützt von Freundinnen und Freunden, Familie, dem Schauspielhaus Köln und dem Landestheater Schleswig-Holstein

 


Das sagt die Presse

Bestes, wahrlich relevantes OFF-Theater von und mit einer der aufregendsten freien Gruppen im Rheinland. Choices